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Zu viel Stress, zu wenig Erholung?

Termindruck, schlechtes Arbeitsklima, emotionaler Stress - immer mehr Deutsche leiden unter der steigenden Belastung am Arbeitsplatz. Neun von zehn Bundesbürgern fühlen sich im Job gestresst. Vor allem junge Arbeitnehmer stoßen dabei an ihre Belastungsgrenze. Dies sind Ergebnisse der Studie Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016, für die im Auftrag der pronova BKK im März dieses Jahres 1.660 angestellte Bundesbürger repräsentativ befragt wurden.

86 Prozent der Bundesbürger leiden unter Stressfaktoren am Arbeitsplatz. Besonders zu schaffen machen den Befragten

  • ständiger Termindruck (38 Prozent)
  • ein schlechtes Arbeitsklima (37 Prozent)
  • emotionaler Stress (36 Prozent)
  • Überstunden (33 Prozent)
  • ständige Erreichbarkeit (30 Prozent)

Auch die Art der Pausengestaltung und die Bedeutung, die man ihr zumisst, sind wichtig. Wie die Studie zeigt, nutzt ein Drittel der Arbeitnehmer Pausen, um parallel Dienstliches zu besprechen (32 Prozent). Noch mehr verbringen sie mit privaten Erledigungen wie Einkaufen, Kleidung zur Reinigung bringen oder Termine organisieren (39 Prozent). Diese Dinge tragen nicht zur Erholung und Entspannung bei. 31 Prozent der Befragten machen sogar gar keine Pause, 43 Prozent weniger als 30 Minuten am Tag.

Der Stress auf der Arbeit wirkt sich bei vielen Arbeitnehmern auch körperlich aus und zeigt sich wie folgt:

  • Verspannungen im Nacken (67 Prozent)
  • Rückenschmerzen (63 Prozent)
  • Schmerzen in Schultern, Armen oder Händen (53 Prozent)
  • Kopfschmerzen (47 Prozent)
  • weitere arbeitsbedingte Beschwerden sind Unruhe und Nervosität, Schlafstörungen und schlussendlich auch Depressionen und Burnout

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