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Jobsharing

Jobsharing - Was ist das genau?

Das Teilen eines Arbeitsplatzes - Zwei oder sogar mehrere Personen teilen sich mindestens einen Arbeitsplatz. Dieses moderne und innovative Arbeitszeitmodell basiert auf Teilzeit, ist aber keine herkömmliche klassische Teilzeitarbeit.

Welche Vorteile bringt es mit sich?

Wer aus privaten Gründen (Betreuung der Kinder oder Pflege von Familienangehörigen) nicht in Vollzeit arbeiten kann, muss meist bei einem herkömmlichen Teilzeitmodell Kompromisse machen, so etwa bei dem Beginn und Ende der Arbeitszeit, manchmal kann es sich auch negativ auf das Gehalt auswirken.  Meist ist auch die Arbeit in Führungspositionen nicht möglich. Das funktioniert aber mit dem Jobsharing! Ein Arbeitsplatz wird von zwei Personen besetzt, die im Team arbeiten und sich Aufgaben und Zeit eigenverantwortlich aufteilen. So ist es möglich, dass einer nur vormittags arbeitet, der andere immer nachmittags oder der eine von Montag bis Mittwoch, der andere dann von Mittwoch bis Freitag oder auch wochenweise kann gewechselt werden. Das stimmen die beiden Jobsharer eigenverantwortlich unter sich ab - natürlich im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber. Die große Herausforderung an der ganzen Sache ist, dass beide gemeinsam dem Arbeitgeber die Pflichten aus einem Arbeitsvertrag schulden. Das heißt, dass beide in etwa auf dem gleichen Level sein müssen und eine ähnliche Auffassung zur Arbeitsweise haben sollten. Sonst sind Probleme vorprogrammiert.

Gibt es auch Vorteile für Unternehmen? Ja, das Unternehmen trägt damit zur Vereinbarung von Familie und Beruf bei. Und das steht ja hoch im Kurs in der heutigen Zeit. Führungskräfte können so z.B. langfristig gebunden werden.  Fällt ein Mitarbeiter aufgrund von Krankheit aus, kann der andere ohne Einarbeitung und Übergabe übernehmen. Das spart Kosten und Zeit. Natürlich benötigt das Unternehmen schon etwas Mut, um solche neuen Wege zu gehen.

Aber auch für die Jobsharer ist es eine große Herausforderung. Gehen wir von zwei Mitarbeitern auf einem Arbeitsplatz aus, ist Planung, Organisation und Kommunikation das allerwichtigste. Die beiden müssen sich gut verstehen und sollten sich mindestens symphatisch finden.

Es gibt sogar schon Berichte, dass sich zwei Bewerberinnen gemeinsam mit einer Bewerbung auf einen Arbeitsplatz beworben haben. Und es war erfolgreich.

Vielleicht hat der eine oder andere das ja zukünftig auch vor und findet ein innovatives Unternehmen. Wir beraten beide gern.

 

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